N bzw.
n (gesprochen:
[1]) ist der 14. Buchstabe des lateinischen Alphabets und ein Konsonant. Der Buchstabe N hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 9,78 %. Er ist damit nach dem E der zweithäufigste Buchstabe in deutschen Texten.
Herkunft
Im proto-semitischen Alphabet ist der Buchstabe das Symbol für eine Schlange. Im phönizischen Alphabet wurde aus dem Schlangesymbol der Buchstabe Nun (Schlange). Bereits im phönizischen hatte der Buchstabe den Lautwert
[2].
Die Griechen übernahmen das Nun in ihr Alphabet als Ny und behielten den Lautwert bei. Aus dem Blitz-artigen Buchstaben wurde bis zum klassisch-griechischen durch einen zweiten Anstrich links ein Buchstabe, der bereits die Form des N hatte. Wie beim M ist der Anstrich möglicherweise zur Verbesserung der Schreibung beim Wechsel der Schreibrichtung von rechts nach links auf von links nach rechts eingefügt worden.
Die Etrusker übernahmen das N in seiner frühgriechischen Form, ebenso zuerst die Römer. Allerdings wurde der Buchstabe auch im Latein später mit einem Anstrich links versehen.
Varianten
Im Spanischen hat sich aus dem N der Buchstabe Ñ (enje) entwickelt, der für den Lautwert
[3] steht.
Siehe auch: Abkürzung, Akronym, Funkalphabet
Zitat
N (?) gehört zur gruppe der sog. flüssigen und berührt sich vielfach mit m
, aus dem es oft entstehen und wie dieses im in- und auslaute sonantisch werden, d. h. verklingen und aus- oder abfallen kann(?). das echte n
entspricht in allen stellungen einem lingualen n
der urverwandten sprachen (nacht eines hahn zu lat. nox unus canere). als gutturaler nasal wird es ng nk
geschrieben(?) (aus dem Grimmschen Wörterbuch)
Weblinks
- http://www.wam.umd.edu/~rfradkin/alphapage.html
- http://www.ancientscripts.com/greek.html
AbkürzungLateinischer Buchstabe
NNNNNN NNNNNNNNNNNNN NNNNNNNNNNNNNNNNNN NNNNNNN NNNN NNNNNN N NNNN