Biographie Linz 




Linz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich. Mit 189.343 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2007) ist sie die größte Stadt Oberösterreichs und nach Wien und Graz die drittgrößte Österreichs. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine Fläche von 96,048 km². Linz ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk. Nach der Stadt Linz ist der Asteroid Linzia benannt.

Lange Zeit hatte die Stadt den Ruf der Stahlstadt, den sie dem größten Arbeitgeber, den voestalpine AG-Stahlwerken, zu verdanken hat. Doch durch zahlreiche Initiativen im Umweltschutz und Kulturbereich, beispielsweise der Forcierung von Veranstaltungen wie der Linzer Klangwolke, des Brucknerfestes, der Pflasterspektakels oder auch des Prix Ars Electronica, versucht die Stadt seit Jahrzehnten ein neues Image zu kreieren und sich als Kulturstadt zu positionieren. Seit 2004 existiert das Filmfestival Crossing Europe, das auch Ende April 2006 mit rund 100 Österreich-Premieren internationaler und heimischer Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aufwartete. Im Jahr 2009 wird Linz gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius Europäische Kulturhauptstadt sein.

thumb|600px|center|Nächtliche Panoramaaufnahme der Donau mit Lentos und Nibelungenbrücke.

Geografie

thumb|Linz vom Pöstlingberg aus gesehenthumb|Das Altstadtviertel im Zentrum von Linzthumb|Typische Wohnstraße am Bindermichl im Stadtteil Waldegg.thumb|Neuer Domthumb|Linz bei Nacht vom Pöstlingberg aus gesehenLinz liegt im östlichen Oberösterreich und erstreckt sich auf beiden Seiten der Donau. Die Stadt befindet sich im flachgeländigen Linzer Becken und grenzt im Westen an den Kürnberger Wald sowie das fruchtbare Eferdinger Becken. Nördlich der Donau grenzt die Stadt an die sanften Hügel des Mühlviertels. Die östliche Stadtgrenze ist durch die Donau markiert, welche das Stadtgebiet in einem nordost-südöstlichen Halbkreis erst durch-, und dann umfließt. Die Traun mündet 7 km südöstlich des Stadtzentrums in die Donau und markiert die innerstädtische Grenze zum größten Stadtteil Ebelsberg. Südlich der Stadt beginnt das Alpenvorland.

Von den rund 96 km² Stadtfläche sind 47,7 % Grünland, 7,4 % Gewässer, 11,9 % machen Verkehrsfläche aus und 32,9 % sind Bauland. Stadtplanung Linz, Dezember 2005, [1]

Stadtgliederung

1957 wurde Linz in 9 Stadtteile und 36 statistische Bezirke unterteilt. Diese wiederum bestehen aus insgesamt 863 Baublöcken. Eine Aufteilung des Stadtgebiets in Stadtbezirke als politische Einheiten existiert in Österreich nur in den Städten Wien und Graz. Bei der Neubestimmung der innerstädtischen Grenzen wurden die Grenzen der einst eingemeindeten Gemeinden nur bedingt berücksichtigt. So wurden etwa alle Eingemeindungen südlich der Traun zu einem einzigen Stadtteil und zugleich statistischen Bezirk Ebelsberg zusammengefasst. Auch die Fläche des ehemaligen St. Peter wurde deutlich verändert, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die heutigen Stadtteile und statistischen Bezirke können also nicht eins zu eins mit den Ausmaßen der ehemaligen Vororte von Linz gleich gesetzt werden.

Der sowohl einwohner- als auch flächenmäßig größte statistische Bezirk ist das bereits erwähnte Ebelsberg im Süden der Stadt mit 25,81 km² und rund 17.421 Einwohnern. Der zweitgrößte und zugleich einwohnerschwächste Stadtteil und statistische Bezirk ist St. Peter. Er hat auf 9,13 km² nur 377 Einwohner, was allerdings darauf zurückzuführen ist, dass sich auf dem Gebiet der abgetragenen, ehemals eigenständigen Gemeinde, fast ausschließlich Industriegebiet befindet, wovon die voestalpine den meisten Platz beansprucht. Der flächenmäßig kleinste statistische Bezirk ist das Altstadtviertel, welches mit 45,6 Hektar nur 1,2 Hektar weniger Fläche aufweist als die 46,8 Hektar große Karlhofsiedlung.

Folgend eine Aufzählung der 9 Stadtteile mit den dazugehörigen 36 statistischen Stadtbezirken:
  • Innenstadt:
    Altstadtviertel, Rathausviertel, Kaplanhofviertel, Neustadtviertel, Volksgartenviertel, Römerberg-Margarethen
  • Waldegg: (1873 eingemeindet)
    Freinberg, Froschberg, Keferfeld (als einziges 1939 eingemeindet), Bindermichl, Spallerhof, Wankmüllerhofviertel, Andreas-Hofer-Platz-Viertel
  • Lustenau: (1873 eingemeindet)
    Makartviertel, Franckviertel, Hafenviertel
  • St. Peter (1915 eingemeindet, zugleich Stadtteil und statistischer Bezirk)
  • Kleinmünchen: (1923 eingemeindet)
    Kleinmünchen, Neue Welt, Scharlinz, Bergern, Neue Heimat, Wegscheid, Schörgenhub
  • Ebelsberg: (1938 eingemeindet, zugleich Stadtteil und statistischer Bezirk)
  • Urfahr: (1919 eingemeindet)
    Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung, Auberg
  • Pöstlingberg: (1919 eingemeindet)
    Pöstlingberg, Bachl-Gründberg
  • St. Magdalena: (1938 eingemeindet)
    St. Magdalena, Katzbach, Elmberg


Eingemeindungen

Als 1848 in Österreich das Gemeindesystem eingeführt wurde, war bereits vorgesehen, dass die damaligen Linzer Vororte Lustenau und Waldegg eingemeindet werden. Da die beiden Orte jedoch selbstständig bleiben wollten und sogar einen Zusammenschluss planten, konnte die Eingemeindung erst 1873, nachdem einem Antrag des Linzer Gemeinderates beim Landtag stattgegeben wurde, zwangsweise stattfinden. Das Linzer Stadtgebiet wuchs somit von 6 km² auf 20 km².

1906, als Linz bereits deutlich an Attraktivität gewonnen hatte, strebten Teile der Gemeinde Leonding, namentlich Gaumberg, Untergaumberg und Landwied, von selbst eine Eingemeindung zu Linz an. Die damalige Gemeinde Leonding stellte jedoch unannehmbare Forderungen, sodass die Verhandlungen scheiterten. Keinen Widerstand gab es hingegen bei der Eingemeindung von St. Peter. Bereits 1912 konnte eine Einigung mit der Gemeindevertretung von St. Peter erzielt werden. Die Eingemeindung trat 1915 in Kraft und Linz wuchs auf 29 km² Stadtgebiet an. Zur selben Zeit waren nach mehreren gescheiterten Versuchen die Verhandlungen mit der Stadt Urfahr bereits weit fortgeschritten, doch mussten sie aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zurückgestellt werden. Nach Kriegsende wurden die Verhandlungen fortgeführt, sodass per 31. Mai 1919 die Eingemeindung von Urfahr, inklusive der bis dahin eigenständigen Gemeinde Pöstlingberg, die kurz zuvor Urfahr angeschlossen worden war, rechtswirksam wurde. Linz erreichte nun eine Fläche von 42 km².

1923 wurde der damals südlich an Linz angrenzende und 13 km² große Industrieort Kleinmünchen eingemeindet. 1934 wurde das Stadtgebiet mit Abtretungen von unbewohntem Gebiet beiderseits der Donau von Katzbach (Heilham) und Steyregg (Steyregg besaß bis dahin als Relikt der Zeit vor der Donauregulierung unbewohnte Gründe westlich der Donau im heutigen Hafenviertel) arrondiert und wuchs dabei um eine Fläche von 2 km².

Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938, wurde Linz um mehrere, südlich der Traun liegende Katastralgemeinden erweitert: Wambach, Ebelsberg, Mönchgraben, Ufer, Pichling und Posch. Diese Gemeinden sind heute allesamt im Stadtteil Ebelsberg zusammengefasst. Nördlich der Donau wurde Katzbach mit St. Magdalena eingemeindet. Damit wuchs die Stadtgröße im Jahr 1938 schlagartig auf 95 km² an, und seit der letzten geringfügigen Erweiterung 1939 (Keferfeld von Leonding) beträgt die Stadtgröße 96 km².

Die heutige Einteilung der Stadtteile und Stadtbezirke geht auf einen Beschluss des Jahres 1957 zurück. Die Aufgliederung der Stadt in ihre eingemeindeten Gemeinden nahm hiermit ein Ende. Die Stadt wurde in 9 Stadtteile aufgeteilt, die teils mehrere eingemeindete Gemeinden zusammenfassten oder deren einstige Grenzen um neu bestimmte statistische Bezirke erweiterten. Innerhalb dieser Stadtteile wurden insgesamt 36 Stadtbezirke bestimmt, die sich, sofern möglich, in ihrer Grenzziehung an einstigen Katastralgemeinden oder bestehenden oder zu erwartenden geschlossenen Siedlungen orientierten. Auch Verkehrswege dienten zur Festlegung der Grenzen. So dienen etwa die Landstraße, die Wiener Straße und die Stadtautobahn als Grenze für zahlreiche statistische Bezirke. Bei der Benennung der neuen Stadtbezirke wählte man zumeist die in der Bevölkerung gängige Bezeichnung des Siedlungsgebiets.

Nachbargemeinden

right|300px|Linz und die Nachbarbezirke Urfahr-Umgebung|Urfahr-Umgebung im Norden, Perg im Osten und Linz-Land im Süden.]Linz grenzt im Norden an sieben Gemeinden des Bezirks Urfahr-Umgebung, im Süden an fünf Gemeinden des Bezirks Linz-Land, und im Osten in einem kurzen Abschnitt an eine Gemeinde des Bezirks Perg.

Folgende Tabellen geben einen Überblick über die Gemeinden, die nach politischen Grenzen direkt an Linz grenzen, und die Gemeinden, die nicht direkt an Linz grenzen, aber unmittelbar danach folgen, und aufgrund hoher Pendlerraten in die Stadt ebenfalls dem Linzer ?Speckgürtel? zuzurechnen sind. Ebenfalls angegeben sind der Bezirk, in dem sich die jeweilige Gemeinde befindet, sowie die zuletzt erhobene Bevölkerungszahl.

| width="50%" align="center" valign="bottom" ||}Eine Eingemeindung einiger Nachbargemeinden (Groß-Linz) wird gelegentlich von der Politik und in den Medien diskutiert. Grund dafür ist, dass Linz aus seinem Budget viele überregionale Projekte finanziert, die auch den Bewohnern der Umlandgemeinden zu Gute kommen, ohne dass diese finanziell etwas dazu beitragen. Die Grenzen zwischen Stadtgebiet und Umland sind zwar politisch immer noch vorhanden, gesellschaftlich oder im Stadtbild jedoch nicht erkennbar.

Agglomeration Linz

thumb|Der im Stadtzentrum und an der Einkaufsmeile Landstraße gelegene Taubenmarkt ist der täglich am stärksten frequentierte Platz Oberösterreichs.Die Agglomeration (Ballungsraum) beschreibt die Einwohnerzahl einer Kernstadt, in diesem Fall Linz, und der baulich direkt an diese angeschlossenen Siedlungen, ohne Rücksichtnahme auf politisch festgelegte Grenzen. Unter diesen Gesichtspunkten umfasst die Agglomeration Linz etwa 271.000 Personen. Die offizielle Einwohnerzahl von Linz und sämtlicher 13 Nachbargemeinden ist mit 289.107 Personen (2001) größer, da nicht alle Siedlungen der Nachbarstädte und -gemeinden direkt an Linz anschließen.

Eine weitere Möglichkeit die Bedeutung einer Stadtregion zu ermitteln ist die Pendlerrate. Da Linz mehr als 154.867 Arbeitsplätze aufweist, aber von den 188.118 Einwohnern nur 83.245 berufstätig sind, pendeln täglich 89.294 Personen nach Linz zur Arbeit - 7.687 sogar aus anderen Bundesländern, zumeist aus dem nahen Niederösterreich. Zum täglichen Pendleraufkommen gesellen sich noch 18.525 Linzer dazu, die nicht in Linz arbeiten, sondern vorwiegend in den südlich und südwestlich gelegenen Gewerbe- und Industriegebieten. Bei einem durchschnittlichen Beschäftigungsgrad von 50 % in den umliegenden Gemeinden und 45 % in der Kernstadt, hängen rund 367.000 Personen von den Arbeitsplätzen in Linz ab. Inklusive den zehntausenden, vor allem in den südlichen Vorstädten befindlichen, Arbeitsplätzen bindet der Ballungsraum Linz eine Bevölkerung von rund einer halben Million, welche vorwiegend im Oberösterreichischen Zentralraum sowie dem traditionell strukturschwächeren Hügelland Mühlviertel nördlich von Linz beheimatet ist.

Von den 89.294 Einpendlern nach Linz stammen 24.593 (27,5 %) aus den 13 Nachbargemeinden von Linz. Insgesamt betrachtet, kommen 41.489 Pendler, das sind rund 46,5 %, aus den vier Bezirken des Mühlviertels und weitere 23.403 oder 23,2 % aus dem Bezirk Linz-Land. 21,7 % kommen aus den restlichen Bezirken Oberösterreichs, überwiegend aus den nahegelegenen Bezirken Eferding, Wels, Wels-Land, Steyr und Steyr-Land. Die restlichen 8,6 % kommen aus anderen Bundesländern.

Klima

Die Temperatur schwankt im langjährigen Monatsmittel zwischen -2,2 °C im Jänner und 18,4 °C im Juli. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt rund 50 mm in den Monaten September bis April und steigt bis zu rund 90 mm in den Sommermonaten Juni, Juli und August an.

Die langjährige mittlere Jahrestemperatur (ermittelt in den Jahren 1961-1990) beträgt nach Daten der Messstation am Flughafen Hörsching 8,8 °C. Der Mittelwert des Jahres 2004 betrug 9,4 °C. Auch 2005 und 2006 waren mit einer Abweichung von +0,5 °C überdurchschnittlich warm. Linz Zahlen, Klima

Ökologie und Umwelt

Gasheizwerk am Linzer Hafen.Das ehemals problematische Umweltimage als Industriestandort hat Linz durch eine diesbezüglich äußerst konsequente Politik seit Mitte der 1980er-Jahre abgelegt. Die Emission der Luftschadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) konnte von rund 47.000 Tonnen im Jahr 1985 auf rund 14.000 Tonnen im Jahr 2003 gesenkt werden. Am stärksten war der Rückgang bei Schwefeldioxid, der zu rund 90 % von der voestalpine, dem nach wie vor größten Industriebetrieb der Stadt, verursacht werden. Doch der Rückgang von 18.000 Tonnen im Jahr 1985 auf 4.000 Tonnen im Jahr 2003 war nicht nur auf die voestalpine zurückzuführen.

Verursachten private Haushalte einst fast 1.000 Tonnen an SO2-Emissionen, ist dieser Wert aus der Statistik heute praktisch verschwunden. Heizwerke und Chemieindustrie, einst Verursacher von rund 2.000 Tonnen SO2-Emissionen, verringerten ihre Emissionen bis 2003 auf weniger als 100 Tonnen. Bis 2002 leicht gestiegen ist der Wert lediglich beim Verursacher Kfz-Verkehr, doch verursachte dieser nach rund 250 Tonnen im Jahr 2002 ein Jahr später sogar etwas weniger als die chemische Industrie plus Heizwerke. Die restlichen Emissionen verursachen einerseits die voestalpine, nämlich rund 3.700 Tonnen, und andererseits sonstige Industrie- und Gewerbebetriebe mit ca. 200 Tonnen, statt 750 im Jahr 1985.

NO2-Emissionen waren einst zu rund 60 % auf die Chemiebetriebe der Stadt zurückzuführen, doch reduzierten diese ihre Emissionen von knapp 10.000 Tonnen im Jahr 1985 auf ca. 800 Tonnen im Jahr 2003. Nachdem NO2-Emissionen auch beim Kfz-Verkehr auf knapp 2.000 halbiert werden konnten, ist der Hauptverursacher nun die voestalpine, welche die NO2-Ausstöße im gleichen Zeitraum nur um 1.000 Tonnen auf nun 3.000 drücken konnte. Staubemissionen, für welche die voestalpine 1985 zu 80 % verantwortlich war, senkte diese von 8.000 auf 1.500 Tonnen bis 2003. Der Kfz-Verkehr ist der einzige Bereich, in dem Zuwächse bei der Staubbelastung festzustellen waren. Beim Feinstaub mussten im Jahr 2006 an allen Messstationen im Stadtgebiet Überschreitungen der gesetzlichen Höchstwerte verzeichnet werden.

Die Zuwächse bei den CO2-Emissionen von 7.500 Tonnen im Jahr 1988 auf 9.200 im Jahr 2003 sind auf die Heizwerke, die Chemie, und vor allem auf die voestalpine zurückzuführen, die sich bis 1993, dem Jahr mit dem niedrigsten Gesamtwert, noch für den Rückgang der Emissionen auf insgesamt 6.800 Tonnen verantwortlich zeigte, danach jedoch wieder mehr CO2 ausstieß. Andere Wirtschaftsbetriebe, die Privathaushalte und der Kfz-Verkehr konnten diese Ausstöße jedoch durchgehend etwas verringern.

Im etwa gleichen Ausmaß, wie die Emissionen zurückgegangen sind, sanken auch die Immissionen auf die Linzer Umwelt. Lediglich die Ozonwerte stagnieren auf einem hohen Niveau, und variieren je nach Sommer geringfügig. Trotzdem konnte sich Linz bei der Luftverschmutzung im Vergleich der Landeshauptstädte in den letzten Jahren weiter verbessern und ist nun gleichauf mit Wien am ersten Rang.

2006 errang die Stadt Linz bei einem österreichweiten Wettbewerb des Österreichischen Naturschutzbundes den Titel ?Naturfreundlichste Gemeinde Österreichs?. Ausgezeichnet wurden vor allem die Leistungen der Stadt Linz auf dem Gebiet des Artenschutzes (z. B. Nistkastenaktionen an Gebäuden), der Bachrenaturierungen (insgesamt wurden 9 km regulierte Bäche renaturiert) und der Förderung für ökologisch orientierte Landschaftspflege durch Stadtbauern. Zuständig für Naturschutz und Stadtökologie ist die Naturkundliche Station der Stadt Linz, die gemeinsam mit dem Botanischen Garten zu den Stadtgärten Linz gehört. Die Station publiziert die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift ÖKO.L.

Geschichte

Frühgeschichte

Um 400 v. Chr. entstanden innerhalb des heutigen Stadtgebietes und in näherer Umgebung, entlang der Donau, mehrere keltische Befestigungsanlagen und Siedlungen. Innerhalb der heutigen Stadtgrenzen lagen der Gründberg, im Gebiet des heutigen Urfahr westlich des Haselgrabens, und der Freinberg, westlich des Stadtkerns, als beeindruckende keltische Wallanlagen.

Wahrscheinlich trug bereits die Siedlung auf dem Freinberg den keltischen Namen Lentos, was soviel wie biegsam oder gekrümmt bedeutet. Der Name wurde in der Folge auf das spätere römische Kastell übertragen. Die Festung fiel wahrscheinlich mit der weitestgehend friedlichen Eroberung des Königreichs Noricum an Rom.

Antike

Das Kastell Lentia wurde zwischen 166 und 180 während der Markomannenkriege gegründet.

Linz wurde zum ersten Mal 410 im römischen Staatshandbuch als ?Lentia? erwähnt. Die Siedlung war somit nach der Biegung der Donau benannt, an der sie sich befand.Zur Sicherung der Verbindung über die Donau legten die Römer Mitte des 1. Jahrhunderts ein Kastell an, das im 2. Jahrhundert durch ein größeres ersetzt wurde. Lentia wurde nach dem 2. Jahrhundert einige Male durch Einfälle der Germanen zerstört, überdauerte aber die Völkerwanderung und hat somit über die Spätantike hinweg Besiedlungskontinuität vorzuweisen.

Mittelalter

Im Frühmittelalter wurde Linz durch das Vordringen des bayerischen Herzogtums nach Osten wieder bedeutsamer. 799 wurde der deutsche Name der Stadt als ?Linze? zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 806 wird sie zum Markt ernannt. Während der Herrschaft der Karolinger erfüllte Linz Markt- und Zollaufgaben für den Traungau. Bis 1210 unterstand Linz den Baiernherzögen.

Unter den Babenbergern entwickelte sich Linz zur Stadt, bis 1240 erhielt sie einen Stadtrichter und ein Stadtsiegel. Die Linzer Maut war eine der wichtigsten Einnahmequellen der österreichischen Herzöge, wodurch die Stadt Aufschwung nahm. Ebenso war es durch seine Randlage zu Bayern als Ort für Fürstenversammlungen interessant. 1335 wurde dort der Erwerb von Kärnten durch die Habsburger abgeschlossen. 1230 wurde der neue Hauptplatz geschaffen.

Seit Ende des 13. Jahrhunderts war Linz Sitz des Landeshauptmanns, und so zum Zentralort von Österreich ob der Enns geworden. Friedrich III. wählte die Stadt sogar als Residenzstadt aus und machte sie so von 1489 bis 1493 zum Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reich, nachdem Wien von Matthias Corvinus erobert wurde.

Der erste oberösterreichische Landtag wurde 1452 in Wels abgehalten. Der zweite fand schon 1457 auf dem Linzer Schloss statt. 1490 wurde Linz Landeshauptstadt. Während des 15. Jahrhunderts konnten die Linzer Bürger das Recht zur Wahl eines Rates und zur Wahl des Bürgermeisters sowie zur Blutgerichtsbarkeit erlangen. Am 3. März 1497 erhielt Linz von Kaiser Maximilian I. das Recht zum Bau einer Brücke über die Donau. Es war erst die dritte Donaubrücke in Österreich nach Wien und Kremshttp://www.nachrichten.at/lokal/505819 Oberösterreichische Nachrichten, 3. Januar 2007, S. 30.thumb|Der Linzer Pfarrplatz, damalsthumb|Linz um 1830

Neuzeit

Zur Zeit der Reformation war Linz bis 1600 protestantisch. Während dieser Zeit errichteten die Stände auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters das Landhaus im Stil der Renaissance als Zeichen ihrer Macht. Im Landhaus war später auch die Landschaftsschule untergebracht, an der zwischen 1612 und 1626 Johannes Kepler lehrte. Ab 1600 führten Jesuiten und Kapuziner die Gegenreformation durch. Der dadurch mit ausgelöste Oberösterreichische Bauernkrieg traf 1626 auch die Stadt, als sie unter der Führung Stefan Fadingers neun Wochen lang belagert wurde.

Zur Zeit der Gegenreformation wirkte hier der Jesuit Georg Scherer als flammender Prediger gegen die Reformation, der 1605 in einer Predigt zur Hexenverfolgung in der Kirche auf der Kanzel vom Schlag getroffen wurde und starb.

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Stadt barockisiert. Wesentlichen Anteil daran hatten neue Klostergründungen von Orden. 1672 gründete Christian Sint die ?Wollzeugfabrik?, die erste Textilfabrik Österreichs. Im 18. Jahrhundert wurde diese verstaatlicht; zeitweise arbeiteten dort über 50.000 Menschen.

Im österreichischen Erbfolgekrieg wurde Linz 1741 von bayerischen und französischen Truppen besetzt. Am 3. Mai 1809 kam es bei den Koalitionskriegen in Ebelsberg beim Traunübergang zu einem blutigen Gefecht zwischen Österreichern und Franzosen. Diese Schlacht gab den Anstoß zum Bau einer Befestigungsanlage, die ab 1830 verwirklicht wurde.

1800 brach in der Linzer Altstadt ein Großbrand aus, der die Stadt stark zerstörte.

Während der Märzrevolution von 1848 blieb Linz von Kämpfen, wie sie in Wien tobten, verschont. Am 15. März feierte man die Pressefreiheit und die Aufhebung der Zensur, was Kaiser Ferdinand tags zuvor in Wien unter öffentlichem Druck verordnet hatte. Zugleich gestattete er per kaiserlichem Patent die Bewaffnung des Bürgertums. Bereits am 16. März wurde daher in Linz eine Nationalgarde gegründet, die an die alte Tradition der Bürgerwehr anknüpfte und sich der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und dem Schutz des Eigentums verpflichtet sah. Erster Kommandant der Garde, die während ihres rund dreijährigen Bestehens bis zum Verbot der Nationalgarden im Jahr 1851 nie mehr als 1.600 Mitglieder verzeichnete, war Graf Johann von Weißenwolff. Parallel zur Wiener Akademischen Legion gründete sich im Zuge der Revolution in Linz das Studentenkorps, das jedoch noch 1848 der Nationalgarde angegliedert wurde.

Nach dem 15. März 1848 bildete sich ein Bürgerausschuss der sich auf Grundlage der Pillersdorfschen Verfassung organisierte und für den Juni die ersten Bürgermeisterwahlen ansetzte. Hierbei gewann der Demokrat Reinhold Körner, der den seit 27 Jahren regierenden Joseph Bischoff ablöste, und provisorischer Bürgermeister wurde. 1850 trat eine provisorische Gemeindeordnung in Kraft, auf deren Grundlage die ersten Gemeinderatswahlen abgehalten wurden. Obwohl aufgrund vielfältiger Einschränkungen nur sechs Prozent der Bevölkerung, vorwiegend das Bildungs- und Besitzbürgertum und andere besser gestellte Personen, zur Wahl zugelassen waren, gewann erneut Reinhold Körner. Nach dem Silvesterpatent von 1851, das die Phase des Neoabsolutismus einleitete, wurden Demokraten und das liberale Bürgertum jedoch rasch aus dem politischen Leben zurückgedrängt. Als erster prominenter demokratisch gesinnter Politiker sah sich Karl Wiser zum Rücktritt von seinen politischen Ämtern gezwungen. 1854 folgte ihm Reinhold Körner. Danach wurde Linz bis 1861 von provisorisch ernannten Bürgermeistern regiert. Bei den Gemeinderatswahlen von 1861 konnten sich dennoch erneut die Demokraten behaupten. Reinhold Körner trat seine zweite Amtszeit an.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Dampfschifffahrt auf der Donau eingeführt. Die 1832 von Budweis her errichtete Pferdeeisenbahn war die erste Eisenbahn auf dem Kontinent. Bis 1861 wurde die Stadt durch die Westbahn (?Kaiserin Elisabeth-Bahn?) ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Weg von Wien nach Salzburg beziehungsweise Passau. 1880 wurde in Linz eine Pferdestraßenbahn errichtet. Diese wurde 1897 elektrifiziert. Die Pöstlingbergbahn, die steilste Adhäsionsbahn der Welt, wurde 1898 eröffnet.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfasste die Industrialisierung auch Linz, wo eine Schiffswerft und eine Lokomotivfabrik errichtet wurden. Auch die Textilindustrie hatte in Linz einen bedeutenden Standort. Bis 1923 wurden zahlreiche ehemalige Vororte eingemeindet, darunter 1919 auch Urfahr am nördlichen Ufer der Donau.

Frühes 20. Jahrhundert

Linz, als eine der größten Städte Cisleithaniens, entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten der Donaumonarchie jedoch nicht nur zu einem bedeutenden Standort für Industriebetriebe. Auch das Militär war ein bedeutender Arbeitgeber an mehreren Standorten.

Zur Zeit des Austrofaschismus begannen am 12. Februar 1934 im Linzer Hotel Schiff (heutiges Central-Kino und Zentrale der SPÖ) die Februarkämpfe. Auslöser war, dass Truppen der Heimwehr im Parteilokal der Sozialdemokraten auf der Linzer Landstraße nach Waffen suchten. Die Sozialdemokraten leisteten jedoch bewaffneten Widerstand, der später in einem Bürgerkrieg mündete.

Während des Nationalsozialismus

Nach dem ?Anschluss? Österreichs an das Deutsche Reich in der Zeit des Nationalsozialismus sollte Linz zu einem Industrie- und Verwaltungszentrum ausgebaut werden. Mit dem ab 1938 errichteten Stahl- und Rüstungsbetrieb ?Reichswerke Hermann Göring? wurde damals der Grundstein für die spätere VÖEST und all ihre Nachfolgeunternehmen (voestalpine, VA Tech usw.) sowie die Linzer Chemieindustrie (Chemie Linz) gelegt. Damit verbunden war der Bedarf nach Wohnraum für über zehntausend Industriearbeiter. Ganze Stadtteile wie etwa der Bindermichl und das Franckviertel wurden mit großen Wohnanlagen, die bis heute noch das Erscheinungsbild dieser Stadtteile prägen, neu erschlossen.

Hitler, der in Linz zur Schule gegangen war, beabsichtigte, dort auch seinen Ruhestand zu verbringen. Daher hatte er der Stadt eine hervorgehobene Rolle im Deutschen Reich nach dem Krieg zugedacht. Er plante, dort die größte Kunst- und Gemäldegalerie der Welt, eine Prachtstraße und andere Prunkbauten errichten zu lassen (siehe auch: Architektur im Nationalsozialismus). Die Stadt sollte ein Deutsches Budapest werden.

Zwischen 1944 und 1945 erlitt Linz 22 alliierte Luftangriffe, welche 1.679 Todesopfer zur Folge hatten.

In der Nachkriegszeit

Das Electronica Center]thumb|Am mittlerweile bereits vollständig abgerissenen Frachtenbahnhof soll in den nächsten Jahren ein neuer Stadtteil entstehenZur Besatzungszeit war Linz bis 1955 entlang der Donau geteilt. Der Norden mit Urfahr war sowjetisch besetzt, der Süden von den USA. 1966 wurde Linz mit der ?Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften? zur Universitätsstadt, daraus wurde 1975 die Johannes Kepler Universität Linz. 1971 erreichte Linz seinen höchsten Einwohnerstand, der bis 1991 einigermaßen gehalten werden konnte (siehe Abschnitt ?Bevölkerung?). Zu dieser Zeit, bis Ende der 1970er-Jahre, erreichte auch eine Reihe von heute als ?Bausünden? bezeichneten Wohnprojekten ihren Höhepunkt. Innerhalb weniger Jahre wurden in vielen Stadtteilen billige Hochhäuser gebaut, deren Ursache nicht zuletzt auch in einer enormen Nachfrage nach Wohnungen lag, die es zu bewältigen galt. In diesem Umfeld wurden Projekte wie das Lentia 2000 und andere Wohnhausparks möglich.

Ab Ende der 1970er Jahre versuchte Linz, vom ?Stahlstadt?-Image der grauen und schmutzigen Industriestadt wegzukommen. Umweltmaßnahmen und Auflagen für Industriebetriebe zur Verbesserung der Luftqualität wurden getroffen (siehe Abschnitt Ökologie) die Linz bis zum heutigen Tag zu einer der saubersten Großstädte Österreichs machten. Zugleich wurden neue Kultureinrichtungen gegründet. Die Ars Electronica, ein Festival für Computerkunst, wurde ins Leben gerufen. Dieses Festival gehört noch immer zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art. 1974 wurde das Brucknerhaus an der Donaulände eröffnet. Durch das Ars Electronica Center und das städtische Lentos Kunstmuseum für moderne Kunst ist Linz inzwischen auch als Kulturstadt bedeutend. Diese Bedeutung soll als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2009 weiter unterstrichen werden. 2004 wurde der Bau eines neuen Musiktheaters am Standort Blumauer Kreuzung, nahe dem Hauptbahnhof und an den Volksgarten angrenzend, beschlossen.

Mit dem steigenden Wohlstand im Nachkriegsösterreich wurde der Wunsch von vielen Familien nach einem ?Haus im Grünen? immer größer. Dies hatte in den 1990er-Jahren gravierende Folgen für Linz. Obwohl es 1990 rund 12.000 Wohnungssuchende gab, verlor Linz innerhalb von nur zehn Jahren rund 20.000 Einwohner an die Umlandgemeinden, da es auf dem Stadtgebiet kein geeignetes Wohnangebot gab. Seither versucht Linz, vielfach unterstützt vom Land Oberösterreich, sein Erscheinungsbild und seine Attraktivität zu verbessern. Dies geschieht zum einen durch Infrastrukturprojekte, wie dem Neubau des Hauptbahnhofes samt Entwicklung des umliegenden Bereichs zu einem Büroviertel mit Hochhäusern der ÖBB, der Energie AG und dem stadteigenen Wissensturm, wo ab 2007 die Volkshochschule und die Stadtbibliothek untergebracht sein werden. Weiters wurde das Straßenbahnnetz nach Süden hin erweitert und die Bus- und Straßenbahnflotte wird kontinuierlich erneuert. Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität waren die Unterflurlegung der Stadtautobahn am Bindermichl, der Neubau des Allgemeinen Krankenhauses, des Unfallkrankenhauses und der Wagner-Jauregg-Landesnervenklinik. Direkte Maßnahmen zur Erhöhung der Einwohnerzahl sind die verstärkte Wohnbautätigkeit. Mehrere große Wohnprojekte wurden seit Ende der 1990er-Jahre verwirklicht: Solar City Pichling, Lenaupark, Erschließung des Stadtgebiets im Süden u. a. Die zwischen 1999 und 2005 errichteten 1.300 Wohnungen der Solar City gelten nicht nur als ein Vorreiterprojekt des sozialen Wohnbaus im 21. Jahrhundert, sondern zugleich auch als Beispiel für ökologisch durchdachtes Bauen.

Allein im Jahr 2007 wird mit dem Bau von 1.700 Wohnungen begonnen. Die meisten davon werden am Gelände der ehemaligen Frauenklinik (415 Wohnungen) errichtet, 200 Wohneinheiten entstehen am Winterhafen. Auch der Süden der Stadt wird weiter ausgebaut, etwa mit dem Wohnprojekt am ehemaligen Tiefbaudepot Laskahof und der Traunausiedlung in Kleinmünchen. Zugleich ist die Planung eines neuen Stadtviertels am Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs in seiner Endphase. Seit der letzten Volkszählung bis 2006 konnten somit bereits 5.000 Einwohner zurück- oder neu gewonnen werden.

Bevölkerung

Bei der Volkszählung des Jahres 1971 erreichte Linz den bisherigen Höchststand von 204.889 Einwohnern. Zeichneten sich die Nachkriegsjahre, allen voran das Jahr 1947, mit rund 3.750 Geburten zu 2.000 Todesfällen, durch enorme Geburtenüberschüsse aus, halbierte sich die Geburtenzahl ab 1962 von rund 3.200 auf 1.600 im Jahr 1979. Geburtendefizite gab es aber bereits 1970, wo die bis dahin stetig gestiegene Zahl der Todesfälle (von 2.000 im Jahr 1947 auf 2.500 im Jahr 1970) die Zahl der Geburten überholte. Die Todesfälle gingen zwar seither wieder zurück, auf rund 1.900 im Jahr 2004, doch stieg auch die Geburtenzahl, die 1979 ihren Tiefpunkt erreichte, nach einem Zwischenhoch 1993 (etwa 2.000 Geburten) und einem Zwischentief 1999 (knapp 1.700 Geburten), nur unregelmäßig und langsam wieder an. Gab es im Jahr 2001 fast genauso wenige wie 1999, stieg die Zahl seither stetig an, auf 1.886 im Jahr 2005.

Linz ist die einzige Großstadt Österreichs, die mit einer Anzahl von 157.000 Arbeitsplätzen fast doppelt so viele Stellen aufweist, wie die Stadtbevölkerung eigentlich benötigen würde. Dieser enorme Arbeitsplatzüberschuss bewirkt eine dementsprechend hohe Einpendlerrate aus den Umlandgemeinden von Linz, was enorme Verkehrsprobleme in der 189.000-Einwohner-Stadt bewirkt.

Südlich von Linz befinden sich zudem große Gewerbegebiete. Auch mehrere Shopping-Center (etwa das UNO Shopping, die Plus City oder das Infra Center) in Linz und den Nachbargemeinden führen zu zusätzlichem Pendlerverkehr und verschärfen die Verkehrsproblematik auch außerhalb der Stadt, rund um diese Gewerbegebiete.

Wie in vielen Großstädten der Welt erlebte auch Linz in den letzten Jahrzehnten, besonders zwischen 1991 und 2001, große Bevölkerungseinbußen aufgrund der Übersiedelung von vorwiegend Familien in die grünen und ruhigeren Lagen der Linzer Umlandgemeinden. Aufgrund guter Verkehrsanbindungen, wie der bereits mehrmals ausgebauten West- (A1) und Mühlkreisautobahn (A7) sowie der Linzer Lokalbahn (LILO), der Mühlkreisbahn und der Summerauerbahn, die eine rasche Verbindung nach Linz auch noch in größeren Distanzen ermöglicht, wurde diese Abwanderungstendenz verstärkt.

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe den Artikel Söhne und Töchter der Stadt Linz

Kultur

thumb|BrucknerhausNach dem Anschluss 1938 wird Linz für kurze Zeit zur Spielwiese nationalsozialistischer Machtphantasien. Als Jugendstadt Adolf Hitlers und Führerstadt sollte Linz nicht nur zu einer bedeutenden Industrie- und Handelsstadt werden, sondern auch zu einer europäischen Kunstmetropole.

Das bekannteste Linzer Kulturereignis ist die jährliche stattfindende Klangwolke im Rahmen des Brucknerfestes. Auch die Ars Electronica, Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft hat sich rasch zu einem Aushängeschild der Kulturstadt entwickelt. Zudem bereichern neben dem seit 1987 jährlich stattfindenden internationalen Straßenkunst-Fest Pflasterspektakel oder dem Musikfestival Linzfest auch noch zahlreiche feste Institutionen das Linzer Kulturgeschehen. Bekannt ist auch das Bruckner Orchester Linz - ein Symphonie- und Opernorchester.

In Linz gibt es 31 Galerien, 12 Volkshäuser (281.579 Besucher (2005)), 1 Vereinszentrum (20.817 Besucher (2004)) sowie 4 ?Bildungshäuser?. Alle Kulturangebote der Stadt zusammen erreichten 2005 mehr als 700.000 Besucher.

2009 wird Linz für ein halbes Jahr Europäische Kulturhauptstadt sein. Finanziert wird das Projekt ?Kulturhauptstadt Linz? zu gleichen Teilen von Bund, Land und Stadt (jeweils 20 Mio. Euro), geringen Förderungen der EU, Sponsorengeldern sowie Einnahmen aus Verkauf von Karten und Merchandising-Artikeln. Insgesamt werden rund 70 Mio. Euro zur Verfügung stehen, die zur Renovierung sowie zum Aus- und Neubau von Kultureinrichtungen wie etwa dem Ars Electronica Center (AEC), dem Musiktheater (das allerdings nicht mehr zeitgerecht fertig werden wird) oder der Anschaffung und Adaptierung von Ausstellungsräumen verwendet werden. Zugleich werden Maßnahmen der Stadtverschönerung getroffen: Etwa die Umgestaltung der Promenade im Zuge des Tiefgaragenbaus, sowie die Neugestaltung des Pfarrplatzes.

Architektur

thumb| ist vorherrschender Architekturstil vor allem in den an die Innenstadt angrenzenden Stadtbezirken.]Das Linzer Stadtbild ist, wie für eine mitteleuropäische Stadt typisch, vor allem durch eher niedrige, gleichmäßige Verbauung, sowie durch zahlreiche Sakralbauten geprägt. Abgesehen von der mittelalterlichen Altstadt im Stadtzentrum, lässt sich an den vorherrschenden Baustilen der Stadtteile sehr gut die Epoche, in denen sie ihren größten Ausbau und Bevölkerungszuwachs erfuhren, erkennen. So herrscht in den direkt an die Altstadt angrenzenden Stadtbezirken, also vor allem im Stadtteil Innenstadt, der neoklassizistische Baustil der Gründerzeit vor, der sich durch Fassaden beispielsweise im Stil des Barock und der Renaissance erkennbar macht. Entfernt man sich noch weiter von der historischen Altstadt, dringt man in Wohnviertel, wie das Franckviertel, Froschberg oder den Bindermichl bzw. Kleinmünchen vor. Die dort befindlichen Wohngebäude stammen vielfach aus der Zwischenkriegszeit sowie der Zeit des Nationalsozialismus und geben sich durch einfache Fassaden und die Bauart als große Mietwohnungsanlagen, sogenannte "Hitlerbauten", häufig in Hofform angelegt, erkenntlich. Auch die Stadtbezirke nördlich der Donau, abgesehen von Alt-Urfahr, weisen viele Wohnanlagen dieser Art und dieser Zeit auf. Eine Ausnahme stellt diesbezüglich vor allem die Gugl dar, die um 1900 ein beliebtes Wohngebiet für die Oberschicht wurde und zahlreiche Villen beherbergt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden, um die Wohnungsnot zu lindern und durch Fliegerbomben zerstörte Wohnhäuser zu ersetzen, erneut viele Mietwohnhäuser errichtet, die zumeist ohne jegliche Fassadengestaltung auskamen. Einen großen Einschnitt ins Stadtbild stellten dann vor allem die 1970er-Jahre dar, als die meisten der heute im Stadtbild erkennbaren Wohnhochhäuser gebaut wurden. Man entschied sich für diese, bis dahin im Stadtbild praktisch nicht vorkommende, Hochbauweise, da man die seit vielen Jahren konstant hohe Wohnungsnachfrage endlich merklich lindern wollte. Die damals entstandenen, in der Regel nicht höher als 10 bis 15 Stockwerke hohen Mietwohnhäuser waren architektonisch einfach und in der Bauweise billig gestaltet, um zu raschen Ergebnissen zu kommen. Sie wurden vor allem außerhalb der dicht verbauten Innenstadt in Baulücken oder auf neuen Baugründen gebaut. Ob ihrer einfallslosen Gestaltung in Schachtelform werden diese, genau so einige Bürohochhäuser, die damals in etwa gleich bescheidener Höhe entstanden, überwiegend als Bausünden angesehen. In dieser Zeit der Ausdehnung der Stadt und des großen Bevölkerungswachstums wurden neben solchen unbeliebten Bauwerken auch große Gebäudekomplexe wie das Lentia 2000 und das Sparkasse-Hochhaus im Stadtteil Urfahr möglich.thumb|Der Gebäudekomplex 2000 (Bildmitte) von Norden aus gesehen.]thumb|Blick auf die City Tower 1 und 2 des Lenauparks vom Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs.

Nach den schlechten Erfahrungen mit dem Hochhausbau in den 1970er-Jahren richtete die Stadt einige Jahre später einen Gestaltungsbeirat ein, der von nun an die Stadt vor ?künftigen Bausünden? bewahren sollte. Lange Zeit wurden nun kaum noch Hochhäuser errichtet. Erst Ende der 1990er-Jahre kamen wieder Überlegungen auf, Hochhäuser im modernen Stil der heutigen Zeit zu errichtet. Auf einem Sportplatz der Voest wurde der Bau eines 150 Meter hohen, glasfassadigen Bürohochhauses mit dem Namen Skygarden Tower angedacht. Das Projekt wurde letztendlich jedoch nicht verwirklicht. Verwirklicht wurde jedoch im Jahr 2004 der Wohn- und Gewerbekomplex Lenaupark, der unter anderem zwei Bürohochhäuser beinhaltet, darunter das bis dahin höchste Gebäude der Stadt (ohne Sakralgebäude), der 67 Meter hohe City Tower 1. Ein 19 Stockwerke hohes Bürogebäude in der Innenstadt wurde zwar vom Gestaltungsbeirat genehmigt, jedoch vom Bauherren nicht verwirklicht.

Es folgte der Bau des 63 Meter hohen Wissensturms, der offiziell am 14. September 2007 eröffnet wurde. In unmittelbarer Nähe wurde im Jahr 2006 mit dem Bau des 99 Meter hohen Terminal Towers der ÖBB am Hauptbahnhof sowie der neuen, 73 Meter hohen Zentrale der Energie AG begonnen. Diese Gebäude sollen das neue Erscheinungsbild des Bahnhofviertels, das mit dem Landesdienstleistungszentrum und dem neuen Hauptbahnhof bereits über markante, glasfassadige Neubauten verfügt, abrunden. Neben diesen bereits in Bau befindlichen Hochhäusern, die ob ihrer passenden, das Stadtbild nicht störenden Standorte (Bahnhofsviertel) und ob ihrer modernen und viel Glasfassaden verwendenden Architektur, sowie der Tatsache, dass es Büro- und keine Wohngebäude sind, in der Bevölkerung auf nur wenig Widerstand stoßen, sind für die folgenden Jahre bereits weitere große Wohn- und Gewerbebauprojekte in Planung. So sollen auf den eben abgerissenen und nun brach liegenden Flächen der Landesfrauenklinik und des Frachtenbahnhofs Wohnungen und Büros für jeweils mehrere hundert Personen entstehen. Am Winterhafen wurde 2006 mit dem Bau eines weiteren Bürohochhauses begonnen.

Abgesehen vom Hochhausbau wurde vor allem ab den 1990er-Jahren die Erweiterung der Stadtverbauung Richtung Stadtgrenze wieder aufgenommen. Vor allem im Süden der Stadt, sowie auf unverbauten Flächen der Innenstadt- und Innenstadt-nahen Bezirke entstanden viele, architektonisch modern und optisch eher zurückhaltende Mietwohnanlagen. Mit dem Bau der SolarCity am südöstlichen Ende der Stadt, in Pichling südwestlich des Weikerlsees, verwirklichte die Stadt zudem ein zukunftsorientiertes, da auf Energiesparen und Energieeffizienz ausgerichtetes, Wohnprojekt, das kreisförmig angelegt wurde und Reihenhäuser mit Gärten für 5.000 Personen beinhaltet.

Höchste Gebäude

Laut oberösterreichischem Bautechnikgesetz ist ein Hochhaus ein Gebäude, das auf jeder Seite höher als 25 Meter ist oder dessen oberstes Geschoß allseits höher als 22 Meter über dem angrenzenden Gelände liegt. Nach dieser Definition gibt es mit Stand Februar 2007 233 Hochhäuser in Linz. Die höchsten Gebäude der Stadt (ohne Sendemasten und Industriekonstruktionen wie etwa der 84 Meter hohe Hochofen der voestalpine) sind:thumb|Baustelle des Energie-AG-Hochhauses Mitte Jänner 2007

Veranstaltungen

  • Pflasterspektakel: 200.000 Besucher (2007)
  • Klangwolke: 100.000 Besucher (2005)
  • Ars Electronica Festival: 33.000 Besucher (2005)
  • Linzfest: zweitägige Veranstaltung im Donaupark mit mehreren Bühnen und breit gefächertem Musikangebot sowie Unterhaltungsangebote für Kinder. Erreicht 10.000 Besucher (2005)
  • Internationales Brucknerfest: 9.640 Besucher (2005)
  • Crossing Europe Filmfestival: 13.000 Besucher (2007)
  • Kinderklangwolke: 5.000 Besucher (2005)
  • Urfahraner Märkte im Frühjahr und Herbst: je rund 500.000 Besucher
  • Internationaler TriRun Linztriathlon: bis 1000 Teilnehmer und 5000 Besucher
  • Linz-Marathon


Kultureinrichtungen

Museen

  • Ars Electronica Center (Museum der Zukunft): Museum für Elektronische Kunst in Urfahr am Brückenkopf der Nibelungenbrücke. 72.000 Besucher (2005)
thumb|Lentos bei Nacht
  • Lentos: 2003 eröffnetes Museum an der Donaulände für moderne und klassische Kunst. Wegen der klaren Architektur in der Bevölkerung nicht unumstritten. 57.000 Besucher (2005)
  • Stadtmuseum Nordico: 20.143 Besucher (2005)
  • Zahnmuseum: 1.680 Besucher (2005)
  • Haus der Architektur: 6.000 Besucher (2005)
  • Oberösterreichisches Landesmuseum:
    • Francisco Carolinum/Landesgalerie: 38.000 Besucher (2005)
    • Schlossmuseum: 57.500 Besucher (2005)
    • Biologiezentrum Linz-Dornach: 17.000 Besucher (2005)
  • StifterHaus - Zentrum für Literatur und Sprache in OÖ.
  • Architekturforum Oberösterreich, Stadtzentrum
  • O.K Centrum für Moderne Kunst: 18.594 Besucher (2005)
  • Cowboymuseum Fatsy (April bis Juni geöffnet): 2.100 Besucher (2005)
  • Neue Galerie der Stadt Linz - Wolfgang Gurlitt Museum


Theater

  • Landestheater: Großes Haus (130.373 Besucher (2004)) und Kammerspiele (78.427 Besucher (2004)), sowie Ursulinenhof (uhof, 16.596 Besucher (2004)) und Eisenhand-Theater (8.315 Besucher (2004))
  • Theater Phönix: Fassungsvermögen von bis zu 270 Besuchern (16.882 Besucher (2005))
  • Varieté Theater Chamäleon: Fassungsvermögen von bis zu 96 Besuchern (8.000 Besucher (2004)) Derzeit auf Raumsuche.
  • Kellertheater (6.000 Besucher (2005))
  • Musiktheater: Im Zentrum von Linz wird am Gelände des ehemaligen Unfallkrankenhauses die Errichtung eines Musikhauses geplant. Am 5. April 2006 wurde das Theater am Park des Londoner Architekten Terry Pawson als Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs ausgewählt. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Blumauer Straße hinter das Theater zur Eisenbahn verlegt wird, der bisherige Verkehrsknotenpunkt Blumauerplatz überbaut wird, und der auf der anderen Seite liegende Volksgarten als eine Art erweitertes Foyer miteinbezogen wird.


Kinos

thumb|Der Schriftzug des ersten Linzer Kinos ziert noch heute das Gebäude.Die Geschichte von Kino und Film beginnt in Linz am 1. September 1896, als im Rahmen eines Varietéprogrammes in ?Roithner's Varieté? erstmals in Oberösterreich ein Filmprogramm gezeigt wurde. Bis zur nächsten Vorführung eines Filmgerätes dauerte es bis zum 20. März 1897, als im ?Hotel zum Goldenen Schiff? an der Hauptgeschäftsstraße, der Landstraße, für einige Tage das Wanderkino von Johann Bläser gastierte. Bis zur Eröffnung des ersten ortsfesten Kinos mit regelmäßigem Programm dauerte es jedoch noch bis Ende des Jahres 1908. Damals eröffnete Karl Lifka sein ?Lifka's Grand Théâtre électrique? in jenem Gebäude, in dem bereits die erste Filmvorführung der Stadt stattgefunden hatte, in ?Roithner's Varieté?. Das zweite Kino der Stadt eröffnete nur wenige Monate später. Als der Wanderkinobesitzer Johann Bläser in Linz sesshaft wurde, kaufte er das Hotel Schiff, in dem er bereits in den Jahren zuvor hin und wieder Vorführungen gab, und richtete darin ein festes Kino ein ? das ?Bio-Kinematograph?, später: ?Bläsers Zentral-Kinematograph?.

Das dritte, ortsfeste Kino der Stadt wurde um 1910 vom Varietébetreiber Karl Roithner als ?Kino Kolosseum? gegründet. Erster Standort war die ehemalige Volksfesthalle am Hessenplatz. Nur vier Jahre später musste das Kino jedoch wieder schließen, da das Militär das Gebäude zur Kaserne umfunktionierte. Nach Kriegsende, 1919, erhielt Roithner das Gebäude wieder zurück und richtete wieder sein Kino darin ein. 1928 folgte der erste Umzug. Das ?Kolosseum Kino? zog in die Mozartstraße (4-14). 1936 folgte der nächste Umzug an seinen endgültigen Standort am Schillerplatz. Dort wurde das Kino mit vier Sälen bis zur Jahrtausendwende weiterbetrieben. Das auffällige Kinogebäude wurde in der Folge zu einer Disco umfunktioniert, die wiederum 2006 schloss und die Fläche an eine Diskontkette übergab.

Mit einer 96-jährigen Geschichte war das Kolosseum somit das am längsten betriebene Kino von Linz. Das erste Kino der Stadt, das ?Lifka?, schloss bereits in den 1970er-Jahren. Doch das zweitälteste Kino, ?Bläsers Zentral-Kinematograph?, konnte die 96 Jahre des Kolosseums noch überbieten. Als ?Central Kino? wurde dieses letzte Kommerzkino unter den drei Innenstadtkinos bis zum 28. November 2006, als die letzte Vorstellung stattfand, weiterbetrieben. Das Kino schloss nach 97 Jahren fast durchgehenden Betriebes, nur drei Jahre vor seinem hundertjährigen Jubiläum, aufgrund zu geringer Auslastung, bedingt durch die beiden Kino- und Entertainmentcenter Cineplexx und Megaplex am Stadtrand. Neben diesen beiden Kinocentern, von denen das ?Megaplex? eigentlich kein Linzer Kino ist, da es in der Vorstadt Pasching steht, gibt es in Linz nur noch zwei weitere Kinos mit regelmäßigem Betrieb. Diese, das ?Moviemento? und ?City Kino?, werden gemeinsam als Programmkinos betrieben.

Heutige Linzer Kinos sind:
  • City-Kino und Moviemento: Zwei Programmkinos in der Linzer Innenstadt, nur wenig voneinander entfernt, mit abgestimmtem Programm. Gezeigt werden aktuelle Filme aus aller Welt, abseits des Hollywood-Mainstream, häufig in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
  • Cinematograph: In diesem Kino werden unregelmäßig Stummfilme (manchmal mit Live-Klavierbegleitung), Filme aus der Nachkriegszeit sowie alte Kinderfilme gezeigt. Historische Einrichtung aus 1912.
  • Cineplexx World Linz: Multiplex-Kino inklusive Gastronomie- und Unterhaltungsbetrieben im Linzer Industriegebiet, am 8. Dezember 1999 eröffnet und mit 10 Sälen das größte Kino der Stadt.
  • Megaplex Pasching: Kein Linzer Kino, aufgrund seiner Nähe aber integraler Bestandteil der Linzer Kinoszene. Multiplex-Kino mit 12 Sälen, Gastronomie und Unterhaltungsbetrieben im Paschinger Einkaufstempel Plus City.


Andere Veranstaltungsorte

  • Brucknerhaus: Konzert- und Kongresshaus an der Donaulände, 1973 eröffnet, seit 1974 Schauplatz des Brucknerfestes, nach Anton Bruckner benannt. Wurde 2005 von 170.000 Personen besucht.
thumb|Der Linzer Posthof
  • Posthof: 1984 eröffnetes Veranstaltungszentrum für Pop-, aber auch viel alternative Musik (Reggae, Hip-Hop, Metal, Drum'n'Bass...), Tanz, Aktions- und Kleinkunst; Sehr vielfältiges Programm; Das größte Veranstaltungszentrum in Linz. 63.513 Besucher (2005)
  • Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel: Am 27. April 1990 eröffnet, 22.382 Besucher (2005)
  • Stadtwerkstatt: 1979 gegründete, unabhängige Kulturvereinigung; In ihrer Heimstätte in der Kirchengasse 4 im Stadtteil Urfahr befindet sich auch das Café Strom sowie ein Veranstaltungssaal für oft international besetzte alternative Musikveranstaltungen, aber auch Lesungen u.ä. 19.000 Besucher (2005)
  • Salzstadl, auch bekannt als Salzamt oder Kliemsteinhaus: Im Erdgeschoß des denkmalgeschützten Gebäudes finden neben Lesungen und Ausstellungen gelegentlich Veranstaltungen für elektronische Musik statt.
  • KUR - Kulturhaus Reiman, Promenade 29, Konzerte, Jugendtheater, Kabarett und Kleinkunst
  • Cembran Keller: Veranstaltungen von Weinverkostungen bis hin zu Techno/Drum-?n?-Bass-Partys.
  • Club Tunnel: Veranstaltet meist Partys der verschiedensten Techno- und/oder Drum'n'Bass-Stilrichtungen
  • Cultur-Café Smaragd: Lokal mit kleiner Bühne im Kellergewölbe, auf der neben regionalen Jazz-, Pop- und Rockbands auch internationale Größen zu hören sind.
  • Kijani : Bar/Veranstaltungsort für Konzerte im elektronischen Bereich
  • Landeskulturzentrum Ursulinenhof: eröffnet am 21. März 1977, 183.511 Besucher (2005)
  • Kapu: Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf Hip Hop, Reggae und Alternative Musik. 10.000 Besucher (2005)
  • Kulturzentrum Hof: 40.520 Besucher (2005)
  • Musikpavillon im Donaupark: 4.065 Besucher (2005)
  • Alte Welt: Konzerte und Kleinkunst
  • Kunstraum Goethestrasse: 1998 gegründet, ist der Kunstraum ein Ort zeitgenössische Kunst, Kulturtheorie und Soziales
  • Count Davis: Jazzlokal an der Landstraße, eröffnet im März 2007
  • Botanischer Garten: jährlich rund 100 000 Besucher, Garten-Pavillon: im Sommer Kulturprogramm im Freien mit Musik, Lesungen, Tanz. Aktuelles Programm unter //www.linz.at/botanischergarten


Kulturvereinigungen

Neben der bereits oben erwähnten Stadtwerkstatt existieren noch zahlreiche weitere Kulturvereinigungen wie zum Beispiel:
  • qujOchÖ: Im August 2004 hat sich die Kunst- und Kulturinitiative qujOchÖ zusammen mit befreundeten Künstlern an der Linzer Kulturmeile angesiedelt, wo dieses Kollektiv Labor, Werkplatz und Atelier als Grundlage für kontinuierliche und professionelle Kunst- und Kulturarbeit vorfindet.
  • Medea - Initiative für Kunst & Medien: 1998 wurde Medea In Linz gegründet. Neben dem Offenen Atelier beheimatet Medea die Künstlerruppe XX, das Absurde Orchester und bis 2005 die interkulturelle Medienwerkstatt Pangea. Jährlich findet eine große Gruppenausstellung statt. Das Offene Atelier begibt sich regelmäßig auf Tournee (On Tour). Der Aktivisten-, Künstler-, und Theoretikerkreis von MEDEA umfasst etwa 20-30 Personen.
  • business & culture: 2004 von Kulturschaffenden und Unternehmer als gemeinnütziger Verein gegründet. business & culture bildet Netzwerke, um höhere Synergien im Bereich Kultur und Wirtschaft zu erzielen (z.B. Kreativwirtschaft, Sponsoring, Corporat Cultural Responsibily) und Entwicklungen kritisch zu reflektieren.
  • Backlab: Seit über zehn Jahren ist das in Oberösterreich gegründete Künstlerkollektiv Backlab in Österreich, und gelegentlich im Ausland, tätig. Aus einer kleinen Gruppe Mühlviertler Künstler und Kulturaktivisten gewachsen, umfasst das Kollektiv mittlerweile mehr als vierzig Personen und kann auf eine langjährige Reihe erfolgreicher Projekte zurückblicken. Aus dem Kollektiv entstanden auch zwei eigene Labels: "temp~records" und "!records" (Rufzeichen­Records).
  • MAERZ Künstlervereinigung


Religiöse Einrichtungen

  • wichtige Kirchen in Linz: Neuer Dom, Alter Dom, Stadtpfarrkirche, Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg, Pfarrkirche Urfahr, Friedenskirche Urfahr, Martinskirche, Pfarrkirche Ebelsberg.
  • Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
  • Diözese Linz (Bischofssitz)
  • Die jüdische Gemeinde von Linz verfügte bis zu deren Zerstörung in der Reichspogromnacht 1938 über die Linzer Synagoge. Auf dem gleichen Grundstück wurde 1968 eine neue Synagoge eröffnet.


Stadtversorgung

Unternehmensgruppe

Die Unternehmensgruppe Stadt Linz ist der größte Dienstleister der Landeshauptstadt und das größte Linzer Unternehmensnetzwerk in öffentlichen Eigentum. Jeweils ca. ein Viertel ihrer Mitarbeiter sind im Magistrat, in der LINZ AG und im Allgemeinen Krankenhaus tätig. Das letzte Viertel entfällt auf die übrigen Teile der Gruppe wie die LIVA, die GWG, die LILO, die Flughafengesellschaft, die Betriebsgesellschaften des Design Centers und des Ars Electronica Centers, die Seniorenzentren-GmbH und die Linz 2009 ? Kulturhauptstadt Europas Organisations GmbH. Letztere bereitet das Kulturhauptstadtjahr vor.Die Unternehmensgruppe Stadt Linz ist nach dem voestalpine-Konzern der zweitgrößte lokale Investor. Die rege Investitionstätigkeit belebt die Wirtschaft und sichert einen hohen infrastrukturellen Standard.

Wasserversorgung

Die Linzer Wasserversorgung wird durch 6 Wasserwerke in den Ortschaften Scharlinz, Fischdorf, Heilham, sowie im Gemeindegebiet von Steyregg (Plesching), im Bereich der Gemeinde Goldwörth und im Stadtgebiet von Ansfelden (Haid) mit insgesamt 29 Brunnen und 29 Hochbehältern sichergestellt. Durchschnittlich werden täglich ca. 64.000 m³ Wasser verbraucht, d. h. keines der Wasserwerke fährt auf Volllast. Falls es zu einem Ausfall eines Wasserwerkes kommen sollte, kann dies durch eine erhöhte Produktion problemlos kompensiert werden.

Verkehr und Transport

Straße

thumb|Verkehrsknotenpunkt Hinsenkampplatz in Urfahr, kurz vor der Nibelungenbrücke, einem Nadelöhr zwischen Linz-Zentrum und nördlich der Donau gelegenen VorortenDie Stadt Linz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Neben der im Süden vom Stadtgebiet verlaufenden A1 Westautobahn Wien - Salzburg, verläuft die A7 Mühlkreisautobahn, die zusammen mit der geplanten S10, der Mühlviertler Schnellstraße, eine wichtige Verkehrsverbindung in die Tschechische Republik darstellt, durch das Stadtgebiet. Im Stadtgebiet von Ansfelden, südwestlich von Linz gelegen, zweigt die A25 Welser Autobahn ab, die in die A8 Innkreisautobahn mündet, welche bis zur Staatsgrenze bei Passau führt.

Wichtige Innerstädtische Durchzugsstraßen:
  • Wiener Straße (Nord-Süd)
  • Dinghoferstraße (Nord-Süd)
  • Humboldtstraße (Nord-Süd)
  • Salzburger Straße (Ost-West)
  • Freistädterstraße (Ost-West)
  • Leonfeldner Straße (Nord-Süd)
  • Waldeggstraße/Kellergasse/Sandgasse/Hopfengasse/Kapuzinerstraße (?Westumfahrung?, Nord-Süd)
  • Kremstal Straße (Ost-West)
  • Rudolfstraße
thumb|Die Nibelungenbrücke verbindet das Linzer Zentrum mit Alt-Urfahr.Wichtige Verkehrsbauwerke:
  • Nibelungenbrücke: erbaut 1938
  • Römerbergtunnel: eröffnet 1967
  • Voest-Brücke: eröffnet 1972
  • Mona-Lisa-Tunnel und Umfahrung Ebelsberg: eröffnet 2000
  • Bindermichl Autobahneinhausung: eröffnet 2005
  • A26 Westring: geplant für 2010-2012
  • Donau-Straßenbrücke zwischen Tabakfabrik und Urfahr: projektiert


Eisenbahn

thumb|Der Frachtenbahnhof kurz vor seinem Abriss im Herbst 2006.Die ab 1825 errichtete und 1832 eröffnete Pferdeeisenbahnstrecke von Gmunden über Linz nach Budweis war die erste Bahnstrecke auf dem europäischen Festland. Diese Bahnstrecke verband die Donau mit der Moldau und machte Linz zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt.

Linz wurde 1852 an die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn angeschlossen und wurde ein wesentlicher Knotenpunkt für den Verkehr nach Bayern und Salzburg. Neben dem Hauptbahnhof am damaligen Südende der Stadt wurde 1880 zusätzlich der Central-Frachten- und Rangierbahnhof für den Güterverkehr errichtet.

Der ursprüngliche Linzer Hauptbahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und zwischen 1945 und 1950 neu aufgebaut. Zwischen 2000 und 2004 wurde er im zuge der Bahnhofsoffensive der ÖBB durch ein neues Bahnhofsgebäude mit einer verbesserten Nahverkehrsanbindung ersetzt. Dieser Neubau wurde 2004 abgeschlossen, 2005 wurde die LILO, die Linzer Lokalbahn, eingebunden und der Lokalbahnhof aufgelassen. Mittlerweile wurde der Linzer Bahnhof bereits zum zweiten Mal zum beliebtesten Bahnhof Österreichs gewählt.

thumb|Linz Hauptbahnhof

Linzer Bahnhöfe (Personenverkehr):
  • Linz Hauptbahnhof
  • Mühlkreisbahnhof (1888 errichtet)


Linzer Eisenbahnbrücken:
  • Eisenbahnbrücke: eröffnet 1900.
  • City-S-Bahnbrücke: geplant für 2012.


Schiffsverkehr und Häfen

thumb|Containerhafen in Linz.thumb|Frachtschiff auf der Donau in Linz.Linz ist der größte Hafenplatz Österreichs und der oberen Donau. Er liegt an der größten Wasserstraße Europas, die dank des Rhein-Main-Donau-Kanals eine durchgehende Verbindung zu Wasser zwischen Nordsee und Schwarzem Meer ermöglicht. Rund 6,9 Millionen Tonnen Güter wurden 2005 im städtischen Hafen der Linz AG und im voestalpine-Werkshafen umgeschlagen. Damit ist Linz der größte Hafenstandort Österreichs, wobei sich in unmittelbarer Nähe mit dem in den letzten Jahren stark ausgebauten Hafen Enns ein weiterer der vier österreichischen Donauhäfen befindet. Von den 6,9 Millionen Tonnen entfallen rund 0,6 Mio. auf den Handelshafen, 0,6 Mio. auf den Tankhafen, 1,9 Mio. auf den Containerhafen und 3,8 Mio. auf den voestalpine-Hafen. www.linz.at, Hafen Linz ? Umschlagsmengen 2005 (Seite abgerufen am 7. November 2007)

Der Linzer Hafen ist rund 150 ha groß, davon 45 ha Wasserfläche. Eine großangelegte Umgestaltung, die eine weitere Kapazitätserhöhung bringen soll, ist in Planung.

Flughafen

In Hörsching befindet sich der Blue Danube Airport Linz mit Linienverbindungen nach Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Wien, Salzburg, und Graz. Billigflugverbindungen gibt es mit Ryanair nach London (4x pro Woche) und ab Herbst 3x pro Woche nach Girona bei Barcelona, Niki nach Palma de Mallorca und mit TUIfly 4 mal pro Woche nach Köln-Bonn. Zusätzlich bestehen noch einige Charterverbindungen nach Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Spanien, Tunesien, Türkei. Der Flughafen hat eine gewisse Bedeutung als Standort für Luftfracht-Speditionen. In Linz ist die einzige österreichische Cargoairline Amerer Air beheimatet. Es gibt einen werktäglichen Frachtflug der DHL nach Leipzig.

Öffentlicher Nahverkehr

thumb|Ein aus dem Fahrzeugpark der Linz AG Linien]Die Linz Linien (ehemals ESG, heute Teil des Linz AG Konzerns) bieten zahlreiche Bus- und drei Straßenbahnlinien in Linz an. Das AST (Anruf-Sammel-Taxi) verkehrt am Tag in bestimmten Linzer Gebieten, sowie in den Nachtstunden innerhalb von Linz und in einige Nachbargemeinden.Siehe auch Artikel Linzer Straßenbahn.

Mit 5. Dezember 2004 ging die Nahverkehrsdrehscheibe-Linz in Betrieb. Kernstück ist eine unterirdische Straßenbahntrasse zwischen den Stationen Bulgariplatz und Goethekreuzung (1,9 km Länge), die am 31. August 2004 eröffnet wurde. Dadurch wurde eine direkte Anbindung des neugebauten Hauptbahnhofes verwirklicht. Die Planung dieser Linienvariante geht auf das Jahr 1976 zurück. 2001 wurde nach langem Hin und Her mit dem Bau begonnen, welcher im Jahr 2004 - drei Monate früher als geplant - abgeschlossen wurde. Neben dem Bahnhof entstand auch das neue Busterminal, welches einen zentralen Punkt für die Busse in die Umlandgemeinden und Städte darstellt.

Zwischen Linz und Eferding verkehrt seit 1912 die Linzer Lokalbahn (LILO). Eine City-S-Bahn vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Linz-Urfahr (Mühlkreisbahnhof) ist für spätestens 2012 geplant, die tatsächliche Umsetzung aber ungewiss.http://www.nachrichten.at/lokal/linz/499638 Oberösterreichische Nachrichten, 7. Dezember 2006

Radverkehr

thumb|Donauradweg in LinzLinz liegt am beliebten Donauradweg Passau - Wien (=R1).

Der Radverkehrsanteil in Linz ist mit 5 % vergleichsweise niedrig (z. B. Salzburg: 18 %, Graz 14 %, Münster 38 %, Stand 2004). Zwar ist die Stadt Linz bestrebt, die geeigneten Einbahnen für Radfahrer zu öffnen und auch auf den Busspuren wird das Fortkommen erleichtert, doch enden die eigentlichen Radwege oft gerade dort, wo sie die Verkehrssituation am notwendigsten erfordern würde. Manche Stadtteile sind überhaupt nur auf stark befahrenen Straßen erreichbar oder befahrbar. Daher fordert die Initiative Fahrrad (Oberösterreichischer Tochterverein der ARGUS) eine mehrjährige Schwerpunktaktion zum Ausbau des Linzer Radwegnetzes.

Sozialwesen

In Linz gibt es 7 städtische Seniorenheime mit 1.249 Betreuungsplätzen, 7 private Seniorenheime mit 821 Betreuungsplätzen, 3 Tageszentren für Senioren mit 110 Betreuungsplätzen, 144 betreute Wohnungen, 19 Seniorenklubs, 9 städtische Krabbelstuben mit 212 Betreuungsplätzen, 90 Tagesmütterplätze, 46 städtische Kindergärten mit 3.376 Betreuungsplätzen, 39 private Kindergärten mit 1.911 Betreuungsplätzen, 31 städtische Horte mit 2.880 Betreuungsplätzen, 8 private Horte mit 529 Betreuungsplätzen, 13 Jugendzentren, 3 Jugendinformations- und -beratungsstellen, 3 Streetworkprojekte, 1 Kinder- und Jugendwohnhaus mit 24 Plätzen, 1 Jugendwohngemeinschaft ?SISAL? mit 8 Wohnplätzen, 6 Obdachlosenheime mit 245 Plätzen, 1 Frauenhaus mit 14 Betreuungsplätzen, 1 Mutter-Kind-Haus mit 8 Betreuungsplätzen, 9 private Eltern-Kind-Zentren, 1 städtisches Eltern-Kind-Zentrum in Ebelsberg, 1 Familienzentrum in der Solar City in Pichling, 15 Eltern- und Mutterberatungsstellen, 1 Sozialmarkt ?SOMA? (privat), 5 Sozialstationen, 3 ?Kompass?-Sozialberatungsstellen, 120 geförderte Sozialvereine.

Gesundheitswesen

thumb|Die Landesnervenklinik Wagner-JaureggIn Linz gibt es 9 Krankenhäuser, 170 Fachärzte, 37 Apotheken und 2 Rettungsdienste.

  • Allgemeines Krankenhaus (AKh) mit 996 Betten und insgesamt 2.513 Mitarbeitern
  • Unfallkrankenhaus (UKH) mit 155 Betten
  • Landesnervenklinik Wagner-Jauregg mit 731 Betten
  • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder mit 372 Betten
  • Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern mit 713 Betten
  • Landes-Frauen- und Kinderklinik mit 268 Betten
  • Krankenhaus der Elisabethinen mit 533 Betten
  • Diakonissen-Krankenhaus mit 116 Betten
  • Tagesklinik Linz mit 14 Betten


  • Arbeiter-Samariter-Bund
  • Rotes Kreuz


Bildung

thumb|Der ? in der Nähe des Linzer Hauptbahnhofes - wo se


Quelle: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Linz
Ihr Inhalt steht unter der GNU Free Documentation License

Linz

aggiungi ai miei artisti preferiti

Linz

-

Visite Profilo: 251

Siti Preferiti

·· Segnala Sito

Tags

(Vedi Tutti)

Linz

Generi Musicali

Breakbeat · Jungle Drum'n'bass ·

Nessun commento. Vuoi essere il primo?


Effettua il Login o Iscriviti per lasciare un commento