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Kin Biographie

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Griechische Wortstämme sind im Deutschen überwiegend in Fachausdrücken zu finden, die entweder direkt dem Griechischen entstammen oder Neubildungen sind. Von einer begrenzten Anzahl dieser Wortstämme wurden und werden zahlreiche wissenschaftliche Begriffe und sonstige Fremdwörter in den indogermanischen Sprachen abgeleitet. Sie sind zum Verständnis alltäglicher und wissenschaftlicher Fremdwörter und ihrer Etymologie ebenso hilfreich wie zu systematischer, neuer Wortbildung.

In der unten stehenden Tabelle werden solche Ursprungswörter aufgelistet, die aus griechischen Wortstämmen gebildet sind, die sich vor allem in griechischen Verben, Substantiven, Adjektiven, Adverbien und Pronomina finden.Die als Präfixe verwendeten Präpositionen sind im Artikel Altgriechische Präpositionen bzw. Liste griechischer Präfixe aufgelistet; zu den Bildungen aus griechischen Zahlwörtern siehe den entsprechenden Artikel.

Siehe auch: Liste griechischer Suffixe

Hinweise

Zu beachten ist, dass nach der neuen deutschen Rechtschreibung und über die Vermittlung aus anderen europäischen Sprachen manche Wörter die griechische Vorsilbe nicht mehr so deutlich erkennen lassen:
  • foto- siehe phot-
  • graf- siehe graph-


Viele der Fremdwörter wurden über das Lateinische vermittelt, deshalb entstammt die Schreibung oft lateinischen Transkriptionen griechischer Wörter. Dies gilt besonders für Endungen (gr. -?? > lat. -um), Diphthonge (gr. ?? > lat. ae > dt. ä) und den griechischen Buchstaben Kappa (gr. ? > lat. c > dt. k oder z).

Tabelle



Literatur

  • Johannes Kauczor u. a.: Latein und Griechisch im deutschen Wortschatz. Lehn- und Fremdwörter altsprachlicher Herkunft. Volk u. Wissen, Berlin 1979, 1988, 61990. ISBN 3-06-562502-4.
  • Bernhard Kytzler, Lutz Redemund, Nikolaus Eberl: Unser tägliches Griechisch. Lexikon des griechischen Spracherbes, von Zabern, Mainz 1999 (Kulturgeschichte der Antiken Welt Bd. 88) ISBN 3-8053-2816-8
  • Harald Wiese: Eine Zeitreise zu den Ursprüngen unserer Sprache. Wie die Indogermanistik unsere Wörter erklärt. Logos Verlag Berlin, 2007, ISBN 978-3832516017.


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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kin
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