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Green River


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Green River

Green River Biographie

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Der Green River (englisch fĂŒr GrĂŒner Fluss) ist der grĂ¶ĂŸte Nebenfluss des Colorado im Westen der USA. Er hat seine Quelle in Wyoming, fließt durch Utah, macht eine kurze Schleife durch den US-Bundesstaat Colorado und mĂŒndet nach 1.175 Kilometer im Canyonlands-Nationalpark in den Colorado River. Auf seinem Weg liegen mehrere spektakulĂ€re Canyons.

Der Green River entspringt der Wind River Range in den Rocky Mountains und fließt im westlichen Wyoming nach SĂŒden und vereinigt sich mit dem Big Sandy River. SĂŒdlich der Stadt Green River, Wyoming liegt der Stausee Flaming Gorge Reservoir, der sich bis in die nordöstliche Ecke Utahs erstreckt. Der Stausee ist in der Region eine wichtige Wasserquelle und wird zur Energiegewinnung eingesetzt. Der Bau des 1963 fertiggestellten Staudamms war umstritten.

Östlich der Uinta Mountains verlĂ€uft der Green River in einer Schleife durch den Nordwesten Colorados und kommt beim Dinosaur National Monument zurĂŒck nach Utah, wo der White River in den Fluss mĂŒndet. Weiter sĂŒdlich durchlĂ€uft der Green River auf einer Strecke von 192 km zuerst den Desolation Canyon und dann den Gray Canyon, bevor er die Ortschaft Green River, Utah erreicht. Er fließt weiter nach SĂŒden und trifft im Canyonlands-Nationalpark auf den Colorado River.

Geschichte

ArchÀologische Entdeckungen zeigten, dass in den Canyons des Green River zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert Menschen der Fremont-Kultur gelebt hatten, die als Halb-Nomaden in GrubenhÀusern wohnten und Petroglyphen hinterlassen haben. In spÀteren Jahrhunderten siedelten JÀger der Shoshone- und Ute-Indianer in den TÀlern des Flusses.

Die spanischen Mönche Dominguez und Escalante erreichten 1776 als erste Weiße den Fluss, den sie Rio de San Buenaventura nannten. Als sie spĂ€ter weiter westlich den Sevier River entdeckten, identifizierten sie ihn irrtĂŒmlich mit dem Buenaventura und ihr Kartograf Bernardo de Miera zeichnete den Fluss in sĂŒdwestlicher Richtung statt des korrekten Verlaufs nach SĂŒden zum Colorado River. Dieser Irrtum gab Anlass fĂŒr die jahrzehntelange Suche nach dem legendĂ€ren Buenaventura River, der die Rocky Mountains mit dem Pazifischen Ozean verbinden sollte. Den realen Fluss zum Colorado benannten spanische und mexikanische Entdecker spĂ€ter in Rio Verde (spanisch fĂŒr Green River) um, möglicherweise aufgrund der Farbe des Wassers.

1819 kamen britische Trapper der Hudson's Bay Company an den Oberlauf des Green Rivers. 1824 erkundeten amerikanische PelzjĂ€ger der Rocky Mountain Fur Company um William Ashley und Jedediah Smith den Fluss zwischen den Uinta Mountains und der MĂŒndung des White River. 1825 fand das erste sogenannte Rendezvous der PelzjĂ€ger und -hĂ€ndler an einem Nebenfluss des Green Rivers statt. PelzhĂ€ndler grĂŒndeten spĂ€ter in der NĂ€he der MĂŒndung mehrere Handelsposten. In den 1840er Jahren erforschte John C. Fremont mehrfach die Region. Er stellte auch fest, dass der Green River nicht, wie bis dahin angenommen, dem Großen Salzsee entspringt. John Wesley Powell kartografierte 1869 und 1871 den Fluss und benannte viele der Caynons, Stromschnellen und geografischen Besonderheiten.

Vernal, die erste dauerhafte Siedlung am Green River, wurde 1878 von Mormonen gegrĂŒndet. Bis in die 1940er Jahre wurde die Region fĂŒr die Landwirtschaft genutzt. SpĂ€ter entdeckte man Erdöl und Erdgas. Ein Großteil des Landes entlang des Flusses gehört der Bundesregierung. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der Region geworden.

Siehe auch

  • Liste der lĂ€ngsten FlĂŒsse der Erde


Weblinks



Fluss in WyomingFluss in UtahFluss in ColoradoFluss in Nordamerika

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Green River
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